Beziehung: Google, Facebook, Amazon – Was erfolgreiche Unternehmen tun und Paare daraus lernen können

Beziehung IIIDieser Artikel macht deutlich, was Sie als Paar im Privatleben von erfolgreichen Unternehmen lernen können. Was Sie explizit zum Jahreswechsel tun müssen, damit das kommende Beziehungsjahr erfolgreich wird und Sie sich in der Partnerschaft gestärkt fühlen!

Bilanz gezogen, Jahresplanung abgeschlossen, eine langfristige Vision entwickelt

– das sind die Erfolgsfaktoren eines jeden aufstrebenden Unternehmens!

Das ist klar, das leuchtet uns allen ein: Wenn ein Unternehmen erfolgreich sein will, muss es Bilanz ziehen, die Planung für das neue Jahr muss stehen, die nächsten Ziele müssen festgelegt sein und Entwicklungsprozesse definiert werden,…

Und wenngleich uns das in Bezug auf die Arbeitswelt vollkommen einleuchtend erscheint, gehen wir stillschweigend davon aus, dass dies im privaten Bereich bzw. für unsere Paarbeziehung oder Familie nicht gleichermassen gilt. Warum eigentlich?

Meinen wir, es sei nicht nötig? Ist scheinbar alles klar? Haben wir keine Ziele? Haben wir keine Zeit dafür?

Aber mal ehrlich: Wollen Sie Ihre Beziehung und das zukünftige Geschehen in Ihrer Partnerschaft wirklich einfach so „laufen lassen“? Sind Sie wirklich überzeugt, dass es von selber „gut“ bleibt oder noch „gut“ kommt?

Selbst die erfolgreichsten Unternehmen würden nie die Haltung „wir sind ja so erfolgreich, also machen wir einfach mal weiter so…“ einnehmen.

 

​WIR HABEN DA ETWAS FÜR SIE!

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Im besten Fall sprechen Sie als Paar bereits öfters über Ihre jeweils persönlichen Ziele und die gemeinsamen Wünsche und Vorstellungen wie Ihr Leben und Alltag als Paar weitergehen soll. Gratulation!

Dennoch empfehlen wir Ihnen auch im besten Fall: Gehen Sie einen Schritt weiter und machen Sie es wie die erfolgreichsten Unternehmen der Welt!

1. Bilanz ziehen

Bilanz ziehen ist mehr als nur Gewinnermittlung. Eine Bilanz ist auch ein Informationsinstrument zur Steuerung des Unternehmens. Eine Bilanz gibt also Informationen über: Wo stehen wir? In welchen Bereichen erzielten wir welches Resultat? Was lief weniger gut oder gar schlecht? Wo gibt es noch Optimierungsbedarf?

Diese Fragen helfen zu erkennen, ob das Unternehmen noch auf dem richtigen Weg ist und so weitermachen kann oder etwas oder gar einiges verändert werden muss.

 

2. Vision entwickeln

Eine Vision zu haben, heisst, sich vorzustellen wie das Unternehmen in 2, 5, 10 Jahren aussieht, wo es dann wirtschaftlich stehen wird, wie gross es sein wird… Eine gute Unternehmensvision drückt aus: Warum tun wir das, was wir heute tun?

Einige innovative Firmen gehen jedes Jahr mit ihren Mitarbeitern mehrere Tage in ein Camp oder eine Retraite nur um zusammen die Visionen für die Firma zu entwickeln. Auch wenn die Mitarbeiter in der Zeit nicht produktiv arbeiten und das Camp Kosten verursacht, ist das eine der besten Investitionen für die Firmen. Denn dank dieser Vision wissen die Mitarbeiter wofür ihr Unternehmen steht und welchen Sinn ihre Arbeit hat. Eine gute Vision kann begeistern, mitreissen, motivieren,…

Übrigens: Visionen sind selten bescheiden; eher im Gegenteil!

Die Vision von Herrn Zuckerberg, Gründer von Facebook, ist es, alle Menschen der Welt zu vernetzten. Die revolutionäre Gründungsvision von Microsoft im Jahre 1975: „Ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Zuhause.“

Die Vision von Amazon bzw. J. Bezos ist nicht Bücher zu verkaufen, auch wenn man es meinen könnte, sondern den Einzelhandel weltweit zu revolutionieren. Wenn man die Aktivitäten der Firma Amazon anschaut, ist sie auf dem besten Wege dazu, dies zu schaffen…

3. Ziele definieren

Die erfolgreichen Unternehmen formulieren und visualisieren ihre Visionen in kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Zielen. Diese Ziele werden ziemlich detailliert ausformuliert. Es werden Pläne erstellt. Ohne Ziel gibt es keinen Weg. Es leuchtet ein: Ein Unternehmen ohne Ziel kann nicht erfolgreich sein.

Wenn keiner weiss, wohin es gehen soll, laufen alle in eine andere Richtung. Eine Vision funktioniert nur dann, wenn sich ihr die Mehrzahl der Mitarbeiter verschrieben hat, weil sie sich mit den Zielen dahinter verbunden fühlen. Die Ziele müssen realistisch und realisierbar sein.

Was heisst das für Sie als Paar?

Wenn Sie mutig sind, ziehen Sie gemeinsam Bilanz über das vergangene Jahr.

Wo stehen wir heute? Was waren unsere grössten Hürden? Was haben wir im letzten Jahr erfolgreich gemeistert (vgl. Fragen, die Beziehungen verändern können; Frage NR. 3)? Was war weniger gut, was sollte besser werden? Was hat sich gut angefühlt, Freude und Lust auf mehr gemacht? Was müssen wir verändern?

 

Diese Reflexion kann Ihnen helfen zu erkennen, wo es in Ihrer Beziehung oder der gemeinsamen Alltagsgestaltung Handlungsbedarf gibt. Was haben Sie bereits „erfolgreich“ gemeistert und was soll beibehalten und gestärkt werden.

Es geht nicht darum Gutes gegen Schlechts aufzuwiegen sondern Hinweise zu finden, wie die Beziehung zunehmend befriedigend und lustvoll werden kann. Wir sind überzeugt, dass wir unsere Partnerschaft aktiv gestalten können und müssen. Um das optimal zu gestalten, braucht es den Mut auch hinzuschauen und über die Beziehung zu reflektieren.

Sprechen Sie über Ihre Visionen, Ihre Träume. Eine richtige Vision begeistert Sie und stellt ein gemeinsames Verständnis Ihrer Partnerschaft her.

Was sind Ihre Ziele? Was möchten Sie persönlich (im Beruf, in der Familie, im Hobby, …) erreichen? Was wollen Sie gemeinsam als Paar anstreben?

Ziele setzen kann eine Herausforderung sein. Ziele erreichen erst recht! Wie erfolgreich, stressfrei und zuverlässig Ziele erreicht werden, hängt weitgehend ab von der Qualität der Ziele und deren Übereinstimmung mit individuellen Werten und Wünschen. Wie das geht steht hier im Gratis E-Book

Natürlich braucht es in einer Partnerschaft ein Abgleichen der Träume und Ziele beider Partner. Das heisst, es ist extrem wichtig, dass beide Partner die jeweiligen Träume und Wünsche des anderen kennen: Jemand will vielleicht eine Weiterbildung beginnen, ein anderer will weniger Arbeiten, jemand möchte mehr Zeit für die Kinder finden, wieder ein anderer möchte ein neues Hobby ausprobieren oder beide stellen fest, dass man mehr Zeit für die Beziehung investieren möchte. Sprechen Sie zuerst über die eigenen Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse und hören dann unvoreingenommen die Vorstellungen und Wünsche des Partners / der Partnerin an.

Dann entwickeln Sie gemeinsam Ihre weiteren Pläne, Ihre gemeinsame Vision. Wie sehen Sie sich und Ihre Partnerschaft in 2, 5, 10 Jahren? Träumen Sie zusammen wie Ihre Beziehung und Ihr gemeinsamer Alltag aussehen wird und malen Sie sich das in den schönsten Farben aus. Visionen müssen visualisiert und festgehalten werden, das ist ganz wichtig.

Danach sprechen Sie über die nächsten Schritte. Was braucht es, dass die Wünsche erreicht werden können? Welches ist der nächste konkrete Schritt in welchem Bereich? Welche Schritte machen die Partner je individuell, welche machen Sie gemeinsam?

Seien Sie sich bewusst, dass Veränderungen Mut brauchen und nicht einfach so „von alleine“ geschehen (vgl. Artikel Angst vor der Veränderung).

Machen Sie sich aber auch klar, dass Sie ein Team sind. Das bedeutet, dass Sie einander unterstützen können bei der Erreichung Ihrer Ziele, aber auch aufeinander angewiesen sind. Wenn einer sich in der Beziehung bewegt, hat das unmittelbar eine Auswirkung auf den Partner / die Partnerin bzw. das Familienleben.

 

Wichtig ist das Setting

Etwas vom wichtigsten zum Schluss: Nehmen Sie sich genügend Zeit für dieses Gespräch und führen Sie es an einem schönen Ort an dem es Ihnen beiden wohl ist. Gehen Sie ganz bewusst weg von Zuhause, vermeiden Sie, dass Sie in dieser Zeit gestört werden können. Wenn Sie Kinder haben, dann leisten Sie sich einen Babysitter, fragen Sie die Paten oder die Grosseltern an,… (auch Ihre Kinder werden die Zeit geniessen können!). Nutzen Sie die Zeit „zwischen den Jahren“ und starten Sie auf der Basis eines intensiven Austausches miteinander in das neue Jahr.

Als hilfreiche Unterstützung haben wir für Sie ein Dokument gratis zum Download zusammengestellt.

Visionen

Das PDF Visionen finden Sie in unserer DruckBar

Wir sind überzeugt, …

eine aktive Beziehungsgestaltung fühlt sich für beide Partner befriedigend an und stärkt daher die Beziehung, beflügelt die Liebe und belebt die Sexualität!

dass Sie sich beide individuell entwickeln und entfalten können, wenn Sie einander in Ihre (Veränderungs-) Bedürfnisse einbeziehen und sich gegenseitig über Ihre Wünsche und Träume informieren!

auch wenn es ein Jahr mit vielen Anforderungen und Veränderungen sein sollte, solidarisch als Team schaffen Sie die grössten Herausforderungen!

 

Viel Glück!

Sara Michalik


Foto: pixabay.com

4 Kommentare
  1. Selina
    Selina says:

    Eine schöne Idee, das Jahr als Paar gemeinsam so beenden. Ich finde eine gemeinsame Zielsetzung sehr wichtig, denn nur wenn die Wünsche und Erwartungen beider Partner berücksichtigt werden, ist langfristig eine glückliche Beziehung möglich. Nichterfüllung führt zu Frustration, während (gemeinsames) Erreichen des Ziels (oder auch alleiniges Erreichen, je nachdem ob es sich um ein persönliches oder gemeinsames Ziel handelt) die Beziehung stärkt und stabilisiert. Mir fällt dazu das Zitat von Antoine de Saint-Exupery ein: „Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.“

    Antworten
    • Peter Michalik
      Peter Michalik says:

      Hallo Selina,

      vor allem ist es wichtig, die Erwartungen zu kommunizieren, damit sie auch erfüllt werden können. 🙂

      LG
      Peter

      Antworten
  2. Bettina Kalandra
    Bettina Kalandra says:

    Wow, der Vergleich ist einzigartig! Und mehr als überzeugend. Was ich als Unternehmerin so selbstverständlich mache, ist genau das, was in der Beziehung „fehlt“.
    Vielen Dank für diesen Denkanstoß
    liebe Grüße
    Bettina

    Antworten
    • Peter Michalik
      Peter Michalik says:

      Liebe Bettina,

      Ja, das ist leider so. Die romantische Vorstellung, dass sich das in der Partnerschaft einfach so ergibt, ist leider falsch. Der Frust, wenn es sich dann nicht ergibt ist, um so grösser.

      LG
      Peter

      Antworten

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