Wie verändert ein Kind die Beziehung?

Wie veraendert ein Kind die BeziehungWie verändert ein Kind die Beziehung?

Ihre Beziehung zueinander wird sich verändern, alleine durch die Tatsache, dass Sie jetzt nicht mehr zu zweit sind.

Die Aufmerksamkeit kann jetzt in mehrere, neue Richtungen fließen und das tut sie auch.

Kinder brauchen viel Aufmerksamkeit und diese holen sie sich. Ihre Herausforderung ist es, sich selbst aber auch sich als Paar, nicht zu vernachlässigen.

Die vielen Veränderungen und neuen Aufgaben bringen die Herausforderung mit sich nur noch als Mutter oder Vater zu agieren und wahrgenommen zu werden.

So wird man rasch vom Liebespaar zum Elternpaar, worunter dann auch die gegenseitige Wertschätzung und die Sexualität leiden können.

Schafft man es, beide Seiten, also Elternschaft und Paarbeziehung, in ein Gleichgewicht und Einklang zu bringen, dann gewinnt die Partnerschaft sogar an Intensität und Qualität.

5 Gruende

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Wir haben in einer Online-Umfrage Eltern befragt, wie verändert ein Kind die Beziehung. Über 150 Eltern haben uns mit authentischen Aussagen aus Ihrem Leben berichtet.

Diese Offenheit hat uns dazu bewegt, daraus ein Buch zu schreiben.

Eltern raten Eltern

Der besondere Gewinn dieses Buches liegt darin, dass viele Paare merken, dass es anderen genau so geht wie ihnen.

Hier ein Ausschnitt aus dem Buch:

Aus zwei werden drei oder mehr

Eigentlich ist es allen klar, dass sich durch ein Kind, einen weiteren Menschen im Bunde, die Beziehung verändern wird. Dennoch berichten viele Eltern, dass sie nicht erwartet hätten wie intensiv und tiefgreifend sich die Paarbeziehung verändert:

„Ich hätte nicht erwartet, dass sich unsere Beziehung so stark verändert und besonders mein Mann so sehr unter dem „Liebesentzug“, der durch die Kinder zwangsläufig entsteht, leidet“.

Eine andere Person stellt fest:

„Ich fühle mich als Frau nicht mehr wahrgenommen, sondern nur mehr als Mutter, was mich ab und zu frustriert“.

Eltern berichten, dass der „Fokus auf den Kindern“ liege, die Partnerschaft „weniger innig“ sei. Frustrierend wird es tatsächlich, wenn „das Wir, im Sinne von uns als Paar betrachtet, in unserer Ehe kaum noch Raum und Beachtung findet“. Eine Mutter fasst es so zusammen:

„Wir sind ‚nur’ noch Eltern und am Alltag organisieren!“

Weniger Sex

„Weniger Sex“ war eine der am meisten genannten Veränderung, sowohl von Männern wie auch von Frauen. Dies muss man als Folge einiger anderer Faktoren wie Schmerzen nach der Geburt, Schlafmangel, Stress, keine Zeit für Gemeinsamkeit usw. verstehen.

Eine Mutter schreibt, sie hätte nicht erwartet, dass sie

„oftmals durch den Alltag mit Kind so ausgelaugt sein würde, dass sie keine Lust mehr auf Sex hat“

und „dass sie sich für Sex und Romanik motivieren“ müsse. Weniger Sex haben einige Paare, „nicht weil wir nicht wollen, sondern weil wir – insbesondere ich – einfach zu müde sind“.

Aber nicht nur die Müdigkeit macht Müttern zu schaffen, sondern auch die emotionale Absorption durch das Kind. Mütter beschreiben, dass sie in der ersten Zeit das Gefühl hatten „ständig auf Draht zu sein“, „schlecht abschalten“ zu können und „mit den Gedanken ständig beim Baby“ sind. Dies wirkt sich gerade bei Frauen auf die sexuelle Lust / Libido aus.

Die Abnahme der sexuellen Aktivität hat aber auch damit zu tun, dass das Ehebett über längere Zeit, manchmal über Jahre, zum gemeinsamen Schlafzimmer mit Kindern wird.

„Die Nächte sind auch nicht lange in trauter Zweisamkeit“

Kinder verdrängen das Sexleben ins Schlafzimmer, denn selbst wenn man früher experimentierfreudiger und nicht auf das Schlafzimmer fixiert war, so wird das als Familie doch schwieriger. Gleichzeitig haben aber viele Kinder Mühe mit dem Ein- oder Durchschlafen und so gibt es viele Gründe (Bedürfnis des Kindes, Verständnis fürs Kind, Angst vor weiterem Schlafmangel, Bequemlichkeit, usw.) warum das Elternbett zum Familienbett wird.

Rein körperlich kommt ein weiterer Aspekt dazu: „Durch den vielen Körperkontakt mit unseren Kindern, dem Austausch an Zärtlichkeit, war bei mir der Bedarf an Körperkontakt oft schon abgedeckt. Ich habe gar nichts vermisst. Meinem Mann hingegen ging es anders“. Ähnlich liest sich auch diese Aussage: „Der körperliche Kontakt als Paar hat stark abgenommen: Einander die Hände geben, beieinander sitzen,… irgendwie wurde dies durch das Kind wie kompensiert oder verdrängt“.

Kinder drängen sich tatsächlich zwischen die Eltern; zuerst einfach aufgrund ihrer Bedürfnisse, später auch aktiv:

„Wir hatten noch keine intimen Momente seit der Geburt, denn das Kind schläft bei uns im Bett“

Später reagieren viele Kinder eifersüchtig, wenn sich die Eltern zu nahe kommen. Der Besitzanspruch auf Mama oder Papa wird nicht nur gegenüber anderen Kindern oder Geschwistern deutlich gemacht. „Unsere Tochter drängt sich auch heute noch, mit sechs Jahren, gerne zwischen mich und meine Frau, wenn wir uns mal umarmen oder küssen“.

Da kann es wichtig sein, wenn man als Eltern hartnäckig bleibt und dem Kind klar macht, dass man nicht nur Mutter oder Vater ist, sondern auch Frau und Mann, dass man nicht nur gibt, sondern auch braucht, dass man ebenfalls Bedürfnisse hat. Letztlich ist es ja auch ein Gewinn für das Kind, wenn es Zärtlichkeiten zwischen den Eltern und damit glückliche Eltern sieht und erlebt.

Tatsächlich wurde sehr oft erwähnt, dass sich „das Sexleben“ verändert und häufig auch leidet. Oft wurde mitgeteilt, dass man nicht erwartet hätte, dass und wie stark „die Erotik darunter leidet“. Es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass man daran arbeiten kann.

Aber die Worte einer Mutter machen deutlich, dass es manchmal „viel Einsatz braucht, um wieder beiden gut zu tun“. Dann aber kann die Sexualität eine neue Intensität und Tiefe gewinnen.

Besonders erwähnenswert ist folgender Hinweis:

„Die meisten Eltern, die ich gut kenne, haben viel weniger Sex als vorher, aber kaum einer davon findet das schlimm. Schlimm finden alle, dass sie denken ‚man müsste doch mehr’“

Die Abnahme und Veränderung der Sexualität ist, wie bereits oben erwähnt, ein beinahe zwangsläufiger, normaler Prozess. Es ist eine Tatsache: Das Sexleben verändert sich. Dies würde es sehr wahrscheinlich auch ohne Kinder, wenn vielleicht auch nicht in diesem Ausmaß.

Wie bei jeder Veränderung birgt sich darin auch eine Chance, das Sexleben neu zu gestalten, vermehrter über die eigenen Bedürfnisse zu sprechen und kreativer zu werden. Wichtig ist dabei, dass die Partner zusammen einen Weg finden ein befriedigendes Sexualleben zu führen. Zentral sind dabei die Intensität und Qualität der erlebten Intimität und nicht die Quantität.

Einige Eltern beschrieben, dass sich die Intensität und Qualität der Sexualität bei gleichzeitiger Reduktion der Quantität verbessert habe.

Worunter die Beziehung leidet und woran sie wächst

Sowohl Frauen als auch Männer berichten sehr häufig, dass die „ganze“ Beziehung sich verändert und oft wurden diese Veränderungen zunächst als „Beziehungsprobleme“ bezeichnet. Und es können viele verschiedene „Beziehungsprobleme“ (Sexualität leidet, einander aus den Augen verlieren, usw.) entstehen.

„Wir zicken uns mehr an. Aber das ist eigentlich logisch: Weniger Zeit, weniger Schlaf, weniger Intimität / Nähe, mehr Stress, das führt zu mehr Zickereien“

Ebenfalls häufig genannte Punkte sind das sich Fremdwerden, das sich Auseinanderleben und nur noch zu funktionieren.

Einige Eltern weisen jedoch auch darauf hin, dass diese neue Beziehung eine andere Verbindung mit einer größeren „Tiefe“ gewinnen kann.

„Die Beziehung ist zum einen intensiver geworden, weil durch die prägenden Erfahrungen der Schwangerschaft, Geburten und der Zeit mit den Kindern eine weitere Grundlage gegeben ist, andererseits stellt sich aber auch die Herausforderung der Balance zwischen Partnerschaft, Elternschaft und Familie“.

Eltern berichten auch, dass ihre Kinder sie „als Paar enger zusammenschweißte“ oder dass sie an den Herausforderungen wachsen, „denn wir lernten uns viel intensiver kennen“ oder auch „man lernt sich nochmal auf eine andere Art kennen und schätzen“. Viele hätten nicht erwartet, „dass sich so ein starkes Wir-Gefühl entwickeln würde“.

Entscheidend ist also letztlich die Frage, ob diese Veränderungen die Beziehung stärken und festigen können oder mehrheitlich zu einer Belastung werden. Einige beschrieben die schmerzhafte Erfahrung, dass sich die Beziehung durch die Kinder dermaßen veränderte, dass diese auseinanderbrach.

Hilfreich scheint, wenn man die Erfahrungen der Elternschaft als tiefere Verbundenheit erlebt, mit den Veränderungen bewusst umgeht und gemeinsam Lösungen sucht. „Werdende Eltern sollten unbedingt wissen, dass die Geburt von Kindern, wenn man einen guten Ausgleich zwischen Eltern sein und Partner sein findet, die Beziehung bereichert und festigt“.

Wichtig dabei ist, „dass man seinen Egoismus im Griff haben muss und dass es nur funktioniert, wenn beide gleichwertige Partner sind und auch jeder die Möglichkeit bekommt, seine Freiräume zu haben“. Es geht also darum Kompromisse zu entwickeln zwischen den verschiedenen Bedürfnissen aller Familienmitglieder. Das ist sicherlich eine anspruchsvolle Aufgabe. In der folgenden Aussage wird die gegenseitige Unterstützung hervorgehoben:

„Es hat unsere Beziehung gestärkt, denn durch die gegenseitige Hilfe und das Verständnis, das wir uns entgegenbringen, stärkt es unsere Beziehung und lässt unsere Liebe wachsen“

Vor allem in belastenden Situationen scheint das gegenseitige Verständnis sehr zentral. „Wer Kinder möchte, sollte unbedingt Verständnis mitbringen für stressige Zeiten, wo man einfach gereizt ist. Zusammenhalt der Eltern, Verständnis füreinander und Unterstützung sind das A und O“.

Zentral sind gute Gespräche

Gleichermaßen banal wie zentral ist die folgende Schlussfolgerung, die wir in ähnlicher Form unzählige Male lesen konnten: „Dass man manche Schwierigkeiten besteht, wenn man miteinander redet“. Oder auch: „Immer gleich über ALLES reden, nix in sich reinstopfen, sondern gleich raus damit…“, „Konflikte muss man gemeinsam angehen“.

Immer wieder wurde darauf hingewiesen, dass man über alle möglichen Schwierigkeiten sprechen soll.

„Für die Beziehung ist es wichtig alle Erwartungen, Gefühle und Ängste auszusprechen – lieber einmal zu viel oder zu früh“. Es braucht „intensivere Gespräche über Sexualität, Erziehung, Lebensziele und Vergangenheit“.

Leider scheinen diese Aussagen wirklich dermaßen banal und logisch, dass wir die Bedeutung der aktiven Gestaltung dessen beinahe vergessen. Studien stellen immer wieder fest, dass Paare zu wenig miteinander sprechen und dass die Qualität der Beziehung in Zusammenhang damit steht, wie und wie oft Paare miteinander kommunizieren.

Dass dies insbesondere für Elternpaare gilt, leuchtet unmittelbar ein, denn man hat als Eltern einiges zusätzlich, das man klären müsste (Aufgabenteilung, Erziehungsfragen, Rollenvorstellungen, Organisation, Kindersorgen, usw.). Darüber haben wir einen Artikel geschrieben: Beziehungskrise – Wir haben uns nichts mehr zu sagen.

Wie veraendert ein Kind die Beziehung

Wenn Streit statt hilfreiche Kommunikationsmuster dominieren, sollten Sie diesen Artikel lesen: Wir streiten nur noch!

Wir passen nicht zusammen

Gleichzeitig hat man als frische Eltern, wenn man nicht aktiv darauf achtet, weniger gemeinsame Paar- also Kommunikationszeit (auf diesen Aspekt gehen wir in unserem Buch ausführlicher ein). Eine besondere Gefahr besteht bei Eltern aber darin, dass sie nur noch über Kinder und Kinderthemen sprechen: Das Kind hat heute das und das gemacht. Daher raten die Befragten ganz explizit: „Nicht nur über Kinder reden!“.

Wir müssen folglich ganz bewusst darauf achten, dass wir über uns, über uns als Mann und Frau, als Paar, als Liebespaar, als Sexualpartner und über unsere Gefühle und Bedürfnisse sprechen!

Eltern meinen dazu, dass es offene, persönliche Gespräche braucht. Gespräche bei denen es über uns selbst geht. „Bitte immer mit dem Partner im Gespräch bleiben, nicht nur über Alltagsorganisation sprechen, sondern auch über Gedanken / Inneres“. Weiter finden wir folgende konkrete Ratschläge:

„Interesse am Partner haben und zeigen. Offene und ehrliche Kommunikation, ohne den anderen anzugreifen. Mehr sagen, was man fühlt, bzw. wie man sich fühlt und die eigenen Bedürfnisse formulieren können“

In der Kommunikationspsychologie wird dies als Ich-Botschaften bezeichnet. Ich-Botschaften sprechen aus, was man fühlt, ohne den anderen direkt anzugreifen. Es geht um das „Aussprechen was einen stört in der Beziehung, was vermisst wird, welche Wünsche man hat“. Wenn ich meinem Partner sage ‚ich brauche etwas Zeit für mich’, kommt das ganz anders an, als wenn ich sage ‚du bist nie da’.

Doch eine gute Gesprächskultur zu haben, ist nicht selbstverständlich. Kommunikation muss gelernt sein. Doch wo lernt man das, wenn nicht die eigenen Eltern gute Vorbilder waren? Jemand schrieb als das zentrale Fazit auf: „Man sollte an der Schule Kommunikation lehren!“.

Spannend ist folgender Ansatz: „Reden und allenfalls auch auf anderen Wegen kommunizieren (Mail, SMS,…)“. Ja, warum nicht alle technischen Möglichkeiten ausnutzen. „Elternschaft ist ein eigenes Business“.

Zu guten Kommunikationstechniken gehört auch, dass man aktiv zuhören kann. Das heißt, es geht darum einander zuzuhören und Interesse am Partner und seinen Bedürfnissen zu zeigen.

„Immer ein offenes Ohr für den Partner behalten, dann kann man auch weiterhin alles gemeinsam lösen!“

 

Zeit für sich und für die Partnerschaft finden

„Das Kind sollte nicht absoluter (Lebens-)Mittelpunkt werden. Man soll auch Paar bleiben und sich die Zeit dafür nehmen“

Manche Eltern berichten, dass man sich „das Paarsein schwer erkämpfen muss“.

Interessanterweise berichten Eltern von der Erfahrung, dass Kinder durchaus mit dieser elterlichen Haltung leben können: „Angehende Eltern sollten wissen, dass man als Eltern nicht auf alles verzichten muss, auch die Kinder passen sich an einen Lebensstil an“. Damit wird wiederum ausgedrückt, dass wir als Elternpaar auch Vorbild sind, wie wir als Menschen und (Liebes-)Partner miteinander umgehen.

Kinder lernen vor allem von dem, was sie sehen und erleben und viel weniger von dem, was wir sagen. Es ist Kindern zuzumuten, dass sie nicht immer an erster Stelle kommen; sie können das lernen. Natürlich ist dies zu Beginn der Elternschaft, wenn das Baby noch ganz klein ist, noch weniger möglich als später.

Wenn wir aber nicht früh damit beginnen, Raum und Zeit für uns selber einzunehmen, nehmen Kinder diesen Platz und diese Zeit für sich in Anspruch und geben ihn nicht freiwillig wieder her. Das ist aus kindlicher Sicht auch legitim so; niemand gibt etwas Wunderschönes freiwillig her!

Diese Arbeit müssen wir Erwachsenen leisten! Auch auf diesen Aspekt gehen wir noch ausführlicher in unserem Buch Überraschung – 150 Eltern packen aus … ein.

Eltern raten Eltern

Als Eltern ein gutes Team sein

Das Tolle am Elternsein ist, dass man in der Regel zu zweit ist und einander bei all diesen Aufgaben unterstützen kann. In diese Richtung geht der folgende Ratschlag: „Helft einander – teilt die Arbeit, die Nerven und die Streitereien – man ist zu zweit, um nicht alles alleine austragen und ertragen zu müssen“. Etwas romantischer klingt es etwa so:

„Der gegenseitige und liebevolle Blick aufeinander ist mindestens so wichtig wie der gemeinsame Blick auf das Kind!“

Schließlich erleben Eltern, dass „wenn ich bereit dazu bin, an mir und der Beziehung zu arbeiten, ein neues, intensiveres Paarerlebnis entstehen kann“.

Wie verändert ein Kind die Beziehung?

So bleiben Sie ein Liebespaar

  • Planen Sie bewusst Pausen im Alltag ein, in denen Sie nur Zeit für sich als Paar haben.
  • Wechseln Sie sich ab bei der Kinderbetreuung, der Hausarbeit und allen anderen Aufgaben. Das sollte gut geplant sein und bringt mehr Verständnis für die jeweilige Situation des Partners.
  • Ein ganz konkreter Hinweis: „Sich immer wieder in die Augen schauen“. Stellen Sie bewusst immer wieder Kontakt als Paar her. Unterbrechen Sie so den Alltag zu Gunsten der Zweisamkeit.
  • So schön es ist Eltern zu werden, lassen Sie nicht das Kind zum alleinigen Mittelpunkt Ihres Lebens werden.
  • Nehmen Sie sich nicht nur als Eltern (Vater – Mutter) wahr, sondern als Mann und Frau. Begegnen Sie sich nicht nur als Eltern, sondern auch als (Liebes)Paar.
  • Sagen Sie einander, dass Sie eine gute Mutter / ein guter Vater sind. Bestätigen Sie einander und schenken Sie sich Wertschätzung.
  • Körperliche Nähe braucht Raum und Zeit. Schaffen Sie sich „Inseln“ für diese Nähe. Machen Sie sich auch bewusst, dass sich die Zeiten auch wieder ändern werden und Sie sich wieder neu entdecken können.
  • Verabreden Sie sich zum Sex. Legen Sie Zeitfenster fest, in denen Sie sich körperlich näher kommen können. Verbannen Sie in dieser Zeit möglichst alles, was mit dem Baby zu tun hat aus dem Zimmer.
  • Die Kommunikation ist das A und das O einer Beziehung. Achten Sie auf eine gute Gesprächskultur (Ich-Botschaften, aktives Zuhören) und schaffen Sie sich genügend Zeitfenster, wo Sie nicht nur über Kinder, sondern auch über sich und Ihre Bedürfnisse sprechen können.
  • Sprechen Sie auch über Ihre sexuellen Bedürfnisse.
  • In allem was Sie tun und nicht tun sind Sie Vorbild für Ihre Kinder. Gut für die eigenen Bedürfnisse sorgen zu können, sich abgrenzen zu können und auch mal Nein-sagen, kann eine wichtige Vorbildfunktion für Ihr Kind sein.
  • Ein Kind muss und kann nach und nach lernen seine eigenen Bedürfnisse auch mal hinten anzustellen und auf etwas zu verzichten. Es wird aber nicht freiwillig darauf verzichten, sondern braucht Ihre liebevolle und geduldige Unterstützung in diesem Prozess.
  • Bei allem was Sie tun, denken Sie daran: Qualität kommt vor Quantität.

Ihre

Sara & Peter Michalik