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Rosental Effekt

Der Rosenthal Effekt: Wie Sie diesen Trick für Ihre Beziehung nutzen können!

Der Rosenthal Effekt

Im heutigen Artikel geht es um ein sehr spannendes Phänomen in der Psychologie: den ‚Rosenthal-Effekt’, auch ‚Pygmalion-Effekt’ genannt. Was das genau ist und welche Auswirkungen dieser auf Ihren Partner oder Partnerin haben kann, erfahren Sie in diesem Artikel.

Der Rosenthal Effekt wird oft vereinfacht mit dem Phänomen der‚ selbsterfüllenden Prophezeiung erklärt. Wobei das eher zu kurz greift.

Das Phänomen geht zurück auf den Psychologen und Psychologieprofessor der Harvard University, Robert Rosenthal und bezeichnet, einfach erklärt Folgendes:

Die vorhandene Erwartungshaltung an eine Person beeinflusst unseren Umgang mit dieser Person und das wiederum beeinflusst das Verhalten derjenigen Person, und zwar in die erwartete Richtung.

Auf die Beziehung übersetzt heisst das: Wie ich glaube das mein Partner oder Partnerin ist oder reagieren wird, beeinflusst meinen Umgang mit ihm oder ihr, und damit auch das Verhalten des Partners in die von mir erwartete Richtung.

 Vereinfacht gesagt bedeutet das: wie ich meinen Partner sehe, so wird er oder sie.

Wenn ich also denke, meine Partnerin kommt schlecht gelaunt vom Geschäft nach Hause, werde ich sie anders begrüssen, anders mit ihr sprechen und anders mit ihr umgehen, als wenn ich glaube, dass meine Partnerin nach Hause kommt und sich auf mich bzw. auf unser Wiedersehen freut.

Robert Rosenthal hat dieses Phänomen in einem eindrücklichen Experiment bewiesen.

In einer Studie wurden mit einem Test an einer Schule 20% der Schüler ermittelt, die aufgrund ihres Entwicklungsschubs im nächsten Schuljahr gute Voraussetzungen hatten, die Besten zu werden.

Dieser Test war in Wirklichkeit nur ein Vorwand für das eigentliche Experiment. Tatsächlich wurden diese Schüler mit einem Los, also völlig willkürlich und unabhängig von ihren Leistungen, ausgewählt und in 2 Gruppen aufgeteilt:

- in der 1. Gruppe waren die Schüler mit sehr guten Erwartungen für die Zukunft,

- in der 2. Gruppe befanden sich die schlechteren Schüler. 

Die Lehrer erhielten anschliessend nur die Namen der Schüler die, dem Test zufolge, zu den Besten gehören sollten.

Die Lehrer wussten also lediglich, dass bestimmte Schüler gut waren, oder grosse Chancen hatten, sich besonders gut zu entwickeln. Mehr Informationen gab es nicht.

Mit diesem Vorwissen unterrichteten die Lehrer die Schüler. Acht Monate später wurden die Schüler auf ihre Leistungen geprüft und getestet.

Genau die Schüler, die per Losverfahren, also durch Zufall, als die Besten bzw. als diejenigen mit den besten Entwicklungsmöglichkeiten bestimmt wurden, zeigten tatsächlich auch eine besonders ausgeprägte Leistungssteigerung in der Schule.

Dieses Ergebnis wurde vier Monate später mit einem erneuten Test noch einmal bestätigt.

Anscheinend hatten die Lehrer, alleine durch das Bild bzw. die Information, einen besonderen Schüler oder Schülerin vor sich haben, diese auf eine besondere und vielleicht auch eine andere Art und Weise behandelt, so dass diese Schüler oder Schülerinnen sich auch tatsächlich in die gewünschte Richtung entwickelt haben.

Ist das nicht unglaublich?

Vielleicht sind die Lehrer bei diesen als «besonders» gekennzeichneten Schülern und Schülerinnen, bezüglich ihrer Fehler ein bisschen nachsichtiger gewesen, nach dem Motto:

„Ja, das kann auch den Besten passieren.“

Oder sie haben diesen Schülern mehr zugetraut und sie dadurch herausgefordert und gefördert.

Vielleicht haben Sie auch unbewusst andere Ausdrücke verwendet, um mit den guten Schülern und Schülerinnen zu sprechen, im Gegensatz zu denen, die eben als die schlechten gekennzeichnet waren.

Laut diesem Rosenthal Effekt heisst es: „Man wird, wie man gesehen wird.“ Und das ist ganz entscheidend für eine Beziehung. Und zwar egal für welche Beziehung.

So funktioniert auch die Beziehung zu Kindern auf die gleiche Art und Weise: wie ich die Kinder sehe, oder welche Annahmen ich treffe, wie sich die Kinder verhalten werden, hat eine Auswirkung auf das tatsächliche Verhalten der Kinder.

Wie denken Sie über ihre Beziehung oder ihren Partner oder Partnerin?

Welches Bild, welche Vorannahmen haben sie von ihrem Partner oder Partnerin?

Denken Sie (eher):

„Er wird es sowieso vergessen, er kümmert sich nur um sich. Oder: Auf seine Unterstützung kann ich sowieso nicht zählen?“ 

Vielleicht denken Sie auch das Gegenteil?

Denn nach dem Rosenthal Effekt, entwickelt sich der Partner oder Partnerin genau in diese erwartete Richtung.

Ein weiteres berühmtes Zitat welches deutlich macht um was es geht, wird dem  Autobauer Henry Ford zugeschrieben und lautet:

„Egal was sie denken, sie werden immer Recht haben.“

Und da wären wir bei der selbsterfüllenden Prophezeiung und bei den Abgründen unglücklicher Beziehungen.

Je negativer die Gedanken über den Partner oder seine Handlungen sind, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese tatsächlich eintreten.

Dieses Phänomen kann ich sehr oft auch in meine Praxis beobachten.

Aussagen wie: „Egal was ich mache, es ist sowieso nie recht“ oder „egal wie ich mich verhalte, es ist nie richtig“ bestätigen diesen Rosenthal-Effekt.

Denn oft verhält sich dann die Person auch tatsächlich so wie vom Partner erwartet, oder sie resigniert sogar, was wiederum einen negativen Effekt auf die Beziehung hat.

Die gute Nachricht ist: sie können das Bild, das sie von ihrem Partner oder Partnerin haben, oder die Erwartungen, die sie an ihn oder sie haben, jederzeit beeinflussen.

Und dadurch können Sie indirekt auch das Verhalten des anderen verändern.

Das ist vielleicht ein bisschen ungewöhnlich, und erfordert eventuell ein Umdenken bei sich selbst, im Endeffekt ist es aber viel einfacher und wirkungsvoller als ausschliesslich den anderen verändern zu wollen.

Ganz konkret können Sie Folgendes machen: Denken Sie einmal darüber nach, oder schreiben Sie sich auf, welches Bild, welche Gedanken sie über ihren Partner oder Partnerin in den Situationen, die sie in ihrer Beziehung als problematisch ansehen, haben.

Als nächsten Schritt überlegen Sie sich, wie Sie Ihr Bild, Ihre Erwartungen oder Ihre Gedanken über ihren Partner in die gewünschte Richtung verändern können.

Wie gesagt: es ist vielleicht etwas ungewöhnlich, dafür aber äusserst wirksam. Probieren Sie es aus, weil sie es können.

Und denken Sie daran: Glückliche Beziehungen sind keine Glückssache, glückliche Beziehungen werden gemacht. Von Ihnen.

Peter Michalik.

Homeoffice

Homeoffice – eine Herausforderung für Paare – 4 konkrete Tipps

Homeoffice - eine Herausforderung für Paare - 4 konkrete Tipps

Die aktuellen Geschehnisse führen bei den meisten Menschen zu einer grösseren Verunsicherung und erhöhtem Stress. Viele Paare erleben aktuell mehr Belastungen wie Kinderbetreuung rund um die Uhr, existentielle Ängste, Sorgen um die Gesundheit,... Dieser äussere Stress hat einen negativen Einfluss auf die Beziehung, selbst wenn die Paarbeziehung eigentlich gut ist. Es ist daher umso wichtiger einander mit viel Verständnis, Gelassenheit und Humor zu begegnen.

Besonders hilfreich sind in dieser stressigen Zeit folgende Faktoren:

Homeoffice

Tipp 1 
Geben Sie der Zeit eine Struktur und teilen Sie die Aufgaben klar auf

Versuchen Sie den Ablauf des Tages so gut wie möglich miteinander abzusprechen und zu planen.
Wer macht was wann?
Wer ist für die Kinder zuständig?
Wer braucht Zeit für sich?
Wer kocht?

Viele Konflikte in Familien und bei Paaren entstehen, wenn sich diese Zeiten vermischen und unklar ist, wer für was zuständig ist.

Je klarer diese Zeiten und Aufgaben definiert und miteinander abgemacht werden, umso reibungsloser funktioniert der Ablauf und um so mehr Qualität hat die erlebte Zeit.

Was in der Berufswelt gut funktioniert, funktioniert auch in Beziehungen sogar sehr gut.

Stellen Sie sich vor, in einer kleinen Firma mit 3-4 Personen wüsste niemand was gerade für eine Zeit ist und wer welche Aufgaben hat: Ist jetzt Pause, haben wir ein Meeting, kann ich meine Mails beantworten, haben wir Kundengespräche und wer hat welche Rolle?

Spätestens nach einer Woche bräuchte diese Firma beziehungsweise dieses Team Supervision und Mediation. Im beruflichen Umfeld leuchtet es uns allen ein.

In eine Familie ist es nicht anders, das funktioniert genauso, je klarer die unterschiedlichen Zeiten definiert sind, um so weniger Konflikte gibt es.

Tipp 2
Gegenseitige Unterstützung 

Stellen Sie Ihrem Partner, Ihrer Partnerin die Frage «Was kann ich heute für dich tun?» und formulieren Sie klar und deutlich, was Sie im Moment an Unterstützung brauchen.

Durch diese offene Kommunikation können Missverständnisse und unausgesprochene Wünsche und Erwartungen vermieden werden. 

Und so bekommen Sie die Aufgaben schneller erledigt und die eigenen Bedürfnisse besser abgedeckt.

Tipp 3
Bewusstes Begegnen

Begegnen Sie sich als Paar (nicht nur als Eltern) mehrmals am Tag in kleinen «homöopathischen» Dosen.

Dabei müssen Sie nichts extra machen oder etwas Neues erfinden. Machen Sie einfach das, was ich so oder so schon tun, einfach bewusst: Sie können sich zum Beispiel bewusst begrüssen, bewusst umarmen oder bewusst zusammen eine Tasse Kaffee trinken.

Es ist ein Unterschied, ob Sie diese Dinge einfach so tun oder sich vornehmen, es bewusst zu machen. Eine Umarmung, bei der Sie sich vornehmen zu spüren, wo sich Ihre Körper berühren, hat eine andere Intension als eine beiläufige Umarmung.

Das macht einen grossen Unterschied.
Halten Sie die Zeit für sich als Paar für ein paar Augenblicke an.

Tipp 4
Wertschätzung

Eine einfache Möglichkeit, um sich Wertschätzung zu geben ist folgendes: Nehmen Sie sich 60 Sekunden Zeit und überleben Sie sich, was hat mein Partner/Partnerin heute gemacht, was mir gutgetan hat?

Es geht um das Alltägliche: z.B. «Als du mir die Kinder abgenommen hast», «Wie du mich angelächelt hast», «Als du nichts mehr gesagt hast». Es geht um das Alltägliche und nicht um das Besondere. Wenn Sie es gefunden haben, sagen Sie es sich gegenseitig. Und geniessen Sie es.

Probieren Sie es aus, weil Sie es können.

Überlassen Sie Ihre Beziehung nicht dem Zufall

Ihr

Peter Michalik

Glückliche Beziehungen sind keine Glücksache.

Weiblich geführte Beziehung

Weiblich geführte Beziehung – Ist nicht so wie ich es mir dachte!

Weiblich geführte Beziehung - Ist nicht so wie ich es mir dachte!

Neulich wurde ich gefragt, was eine weiblich geführte Beziehung ist. Ich habe aus meinem Verständnis heraus geantwortet und bin dann sehr schnell wieder zur Tagesordnung übergegangen. Doch die Frage, was eine weiblich geführte Beziehung ist, liess mich nicht mehr los.

Aber eins nach dem andern.

Zuerst der allgemeine Begriff „Weiblich geführte Beziehung“ wie er meistens verstanden und erklärt wird. Meine Definition kommt etwas später.

Was ist eine weiblich geführte Beziehung?

Für manche Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen, ist die weiblich geführte Beziehung (englisch Female Led Relationship oder Femdom) ganz einfach eine Beziehung, in der die Frau „die Hosen an hat“, also bestimmt, wo es lang geht. Ganz gleich, ob es um Kindererziehung, die Familien-Finanzen, den Wohnort, das Urlaubsziel oder um Sex geht, „sie“ bestimmt und er genießt das.

Wenn man es so betrachtet, dann gibt es wahrscheinlich viele weiblich geführte Beziehungen, und es hat sie auch früher schon gegeben als noch niemand den Begriff kannte. Nur war es früher alles andere als männlich, sich von seiner Partnerin führen zu lassen, und so mussten die dominanten Frauen in der Öffentlichkeit immer eine Rolle spielen, die sie in der Beziehung gar nicht wirklich hatten.

Wahrscheinlich aber ist eine weiblich geführte Beziehung viel mehr als die Umkehr des Rollenbildes in der Beziehung zwischen Mann und Frau. Sie ist auch viel abgestufter. Frauen, die in einer Paarbeziehung führen, sind nicht automatisch die Peitsche schwingende „Herrinnen“ und Männer, die sich freiwillig führen lassen keine „Sklaven“, obwohl auch das natürlich vorkommt.

Welche Stufen der weiblich geführten Beziehung gibt es?

Stufe 1

In dieser Stufe denkt die Frau gar nicht über eine solche Form der Beziehung nach, sie versucht nur ansatzweise ihn ohne ausgesprochene Anweisungen in die von ihr gewünschte Richtung zu lenken. Sie lässt ihn zum Beispiel Haushaltsarbeiten erledigen, wenn er das will, und er darf sie auch ein wenig verwöhnen.

 Stufe 2

Hier hat die Frau schon von FLR gehört oder gelesen. Sie gibt jetzt offensiver den Ton an, gibt dem Mann bewusst Aufgaben und nimmt die Verwöhnungen als selbstverständlich an.

 Stufe 3

Ist eigentlich die offizielle FLR und sie entspricht im Grunde tatsächlich dem umgekehrten Rollenbild. Total weiblich geführte Beziehungen werden von Frauen mit Fantasie und gleichzeitig Kontrollbedürfnis ganz bewusst geführt. Sie wissen wie sie den Partner führen, beglücken oder auch bestrafen können. Der Mann ist unterwürfig und muss die Frau in allen Belangen verwöhnen. Aber umgedreht verwöhnt sie ihn natürlich auch, weil es sich ja um eine Liebesbeziehung handelt und nicht um ein SM-Rollenspiel.

Trotzdem hat die Frau die Führung in einigen oder allen Bereichen übernommen, die Fachleute als die 5 Food Groups bezeichnen. Das sind: Die Lebensplanung, die Finanzen, der Haushalt, die Freizeitgestaltung und das Sexualleben als Paar. 

Der Sex in der weiblich geführten Beziehung

Natürlich eignet sich nicht jede Frau zur „Domina“ und lässt sich die Stiefel lecken oder schwingt die Peitsche und deshalb werden das die meisten Frauen auch in weiblich geführten Beziehungen nicht tun. Aber sie werden bestimmen, ob Sex oder kein Sex, wo, wie, wie oft und wie lange und auch das ist letztlich etwas, was viele Frauen tun auch wenn sie den Begriff dafür noch nicht kennen.

Ist die weiblich geführte Beziehung Top oder Flop?

Das kann man nicht generell beantworten, denn es kommt auf beide Partner an, wie sie eine solche Beziehung empfinden. Fest steht nur: Abnormal ist dieses Beziehungsmodell keinesfalls.

Es funktioniert sogar sehr gut, wenn der Mann keine Führungspersönlichkeit ist oder Führung nur im Beruf aber nicht im Privatleben übernehmen will. Andererseits gibt es aber auch viele Frauen, die sich „an die starke Schulter des Mannes“ anlehnen und ihn alle Entscheidungen überlassen wollen. Für die wäre die FLR kein Erfolgsmodell.

Eigentlich geht es doch vor allem darum, in einer Partnerschaft die wichtigen Themen offen zu diskutieren, die Beweggründe und Wünsche des Partners/der Partnerin zu erkennen und zu erfüllen, ohne dabei die eigenen Bedürfnisse ständig zu unterdrücken.

Soweit die Erklärung wie der Begriff „weiblich geführte Beziehungen“ im heutigen Fachverständnis lautet.

Hier ist meine Antwort auf die Frage, was eine weiblich geführte Beziehung ist:

 Unter einer weiblich geführten Beziehung verstehe ich eine Beziehung, die auf weiblichen Attribute basiert: Intuition, Weisheit, Weichheit, Sensibilität, Verletzlichkeit, Fürsorge und Liebe.

 Die Vorstellung einer Beziehung, die von beiden Partnern so geführt wird, fühlt sich für mich einfach gut an. Als Paar- und Eheberater versuche ich seit Jahren den Paaren, die zu mir in die Praxis kommen, ein Bild von einer Beziehung zu vermitteln, die diese Attribute enthält.

 Alle diese Attribute sind für mich ein Inbegriff von „Fühlen“. Und genau das ist es, was wir in unserer Zeit zu wenig tun. Wir denken zu viel und fühlen zu wenig. Dabei ist das Gefühl, das wir durch unseren Körper wahrnehmen können, meiner Meinung nach der einzige wahre Zugang zu unserem Selbst, zu unserem Herzen und somit zu der Liebe.

Emotionen bestimmen unser Handeln, vor allem dann, wenn wir von Emotionen berührt werden und die Ratio nicht mehr im Griff haben. Es ist nicht in erster Linie unser Verstand der uns aggressiv oder liebevoll auf eine Frage oder Bemerkung antworten lässt. Es sind die Gefühle, die durch die Frage oder den Fragenden ausgelöst wurden. 

Bei einer Weiterbildung, die ich besucht habe, hat der Dozierende es sehr treffend zusammengefasst:

Das was in unserem Leben wirklich zählt und bedeutsam ist, passiert meistens Hals abwärts, also nicht in unserem Verstand.

Darum ist eine weiblich geführte Beziehung nach meinem Verständnis nicht ein umgekehrtes Patriarchat bzw. Matriarchat. Sie basiert nicht auf Machtverhältnissen und Ordnung, sie basiert auf einer gleichwürdig geführten Beziehung zwischen zwei Menschen, die über ihre Gefühle nachdenken und diese offenlegen können. Damit ergibt sich auch automatisch, dass mal der eine, dann der andere Partner dominanter ist und die Führung für eine bestimmte Situation oder Zeitspanne übernimmt.

Ein Paar dass Intuition, Weisheit, Weichheit, Sensibilität, Verletzlichkeit, Fürsorge und Liebe in der Beziehung aufleben lässt, ist auf dem besten Weg ein glückliches Paar zu werden. Das genau ist mein Verständnis von einer weiblich geführten Beziehung.

Ihre
Sara und Peter Michalik


Foto: © Photographee.eu

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