Für eine gute Beziehung ist es aber besser sofort damit aufzuhören.

In sämtlichen Beziehungs-Ratgebern steht Folgendes:

Für eine gute Beziehung müssen Sie an Ihrer Beziehung arbeiten, schaffen, Hausaufgaben machen, ToDo’s erledigen, denn nur so ist eine glückliche Beziehung möglich, bzw. nur so kann man sie erhalten.

Oder:

Eine Beziehung verschlechtert sich von alleine, also müssen Sie etwas dafür tun.

Oder auch:

Eine gute Beziehung ist Arbeit. Denn nur so bekommen Sie eine glückliche Beziehung.

Ich weiss nicht wie es Ihnen geht, aber wenn ich so etwas lese, fühlt sich alleine schon der Gedanke daran sehr anstrengend an.

Irgendwie stelle ich mir eine glückliche Beziehung anders vor.

Bei mir tauchen sofort folgende Fragen und Gedanken auf:

• Bringt es überhaupt etwas für meine Beziehung?
• Wie soll ich das bloss schaffen?
• Ich habe jetzt schon keine Zeit mehr.
• Ist es nicht zu anstrengend?
• Ist das wirklich Liebe?
• Das ist doch unromantisch, oder?
• Habe ich schon probiert, es hat nichts gebracht.

Und wenn ich ehrlich bin, geht mir dieses „an der Beziehung arbeiten“ Gerede langsam auf die Nerven.

Fragen Sie mal ein Liebespaar, wann es den das letzte mal an der Beziehung „gearbeitet“ hat. Sie werden wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln ernten.

Denn ich kenne wirklich niemanden der an seiner Beziehung „arbeiten„ will.
Die meisten wollen in einer Beziehung nur geliebt, angenommen, glücklich und wertgeschätzt sein.

That’s it.

Oder ist es bei Ihnen anders?
Wenn man aber den meisten Beziehungsratgebern glauben schenkt, ist das Allheilmittel für eine glückliche Beziehung: Arbeit –ToDo’s – Termine

Aber ist das aber wirklich so?

Brauchen wir wirklich noch mehr davon?

Ist die Lösung für eine Beziehungskrise oder für das unglücklich Sein tatsächlich noch mehr Arbeit, noch mehr ToDo’s, noch mehr Termine?

Nein, ist es nicht!

Viele Menschen sind von der Idee an ihrer Beziehung arbeiten zu müssen oder irgendwelche Hausaufgaben und ToDo-Listen zu erledigen einfach eingeschüchtert und nicht wirklich motiviert.

Und das ist auch gut so.

Der Alltag der meisten Menschen die ich kenne ist zeitlich sehr eng getaktet, durchstrukturiert und verplant … vielleicht geht es Ihnen auch so.

Und alleine schon der Gedanke auch noch die Beziehung Komplet zu verplanen, löst bei den Meisten ein Gefühl aus, dass nichts mit Liebe zu tun hat.

Wie geht es Ihnen damit?

Glauben sie immer noch wirklich, dass geliebt, angenommen, glücklich und wertgeschätzt zu sein nur durch Arbeit –ToDo’s – Termine zu erreichen ist?

Jetzt wir es noch besser.

Seit Jahren kommen Paare in meine Praxis und suchen Hilfe.

Die meisten von ihnen haben einen oder mehrere Beziehungsratgeber gekauft und gelesen, nur um dann festzustellen, dass sie die Ratschläge kaum oder nur vereinzelt umsetzen können.

Die Beziehungskrise wächst weiter, der erhoffte Erfolg bleibt aus oder verpufft nach kurzer Zeit.

Obwohl die meisten Paare wissen was sie tun sollten, schaffen es die wenigsten dies tatsächlich umzusetzen.

Wenn Sie bereits die eine oder andere Beziehung hinter sich haben, wissen Sie wovon ich rede.

Das was ein Paar in einer Beziehungskrise am wenigsten braucht, sind noch mehr „kluge“ Ratschläge.

Es gibt einfach zu viel davon.

Und die Lösung ist nicht: Noch mehr davon.

Das Lesen von noch mehr Beziehungsratgebern ist in der Krise oft kontraproduktiv und das Nicht-Umsetzen sehr frustrierend.

Manche Paare erleben die Hölle in Beziehungen, andere erleben den Himmel.

Zwei Beispiele:

Das Leiden der Verzweifelten
Sie waren gestern seit langem mal wieder im Kino.

Seine Mutter hatte freitags immer früher Schluss, und war gleich nach der Arbeit gekommen, um auf die Kinder aufzupassen.

Der Film hatte ihnen gefallen und es keimte Hoffnung in ihm auf. Nachdem sie die Oma verabschiedet hatten, öffneten sie eine Flasche Rotwein und ließen den Abend ausklingen.

Er beeilte sich im Bad und versuchte, die aufsteigende Angst vor der Demütigung klein zu halten. Als er ins Schlafzimmer kam, hatte sie bereits das Licht gelöscht und murmelte in ihre Bettdecke „Ich bin total fertig von der Woche“.

Enttäuscht legte er sich neben sie. Er konnte nicht einschlafen. Das ging nun schon seit Monaten so. Er hatte versucht, mit ihr darüber zu sprechen, aber sie überging alle seine Bemühungen und vertröstete ihn auf später.

Er sprach sich Mut zu und nahm sich vor, morgen einen erneuten Versuch zu starten. Dann wird sie ausgeruhter sein, sagte er sich.

Am nächsten Abend wiederholte sich alles. Sie sei heute irgendwie völlig erschöpft, meinte sie, bevor sie sich fest in ihre Decke wickelte.

Er stand auf, ging ins Nebenzimmer, schaltete den Computer an und kurz darauf drang das orgastische Stöhnen einer Frau bis in ihr Bett. Hemmungslos heulte sie in die Kissen.

 

Begehrt
Er war froh, dass sie sich ausgesprochen hatten. Er fühlte sich befreit, und ihr schien es genauso zu gehen.

Als sie mit den Kindern vom Sport kam, hatte er schon das Abendbrot vorbereitet. Die Kinder langten ordentlich zu. Der Sport hatte sie hungrig und müde gemacht. Sie schliefen schnell ein.

„Gott sei Dank ist diese hektische Woche zu Ende“, sagte sie.

„Jetzt machen wir uns ein richtig gemütliches Wochenende.“

„Möchtest du was trinken, vielleicht ein Glas Wein?“, fragte er.

„Am liebsten wäre mir – und nun lach mich nicht aus – eine heiße Schokolade“, antwortete sie verschmitzt.

„Kein Problem, wir haben alles da“.

Nach kurzer Zeit kam er mit der heißen Schokolade und einem Bier zurück, setzte sich neben sie und zeigte auf die Getränke: „Tolle Zusammenstellung“.

„Ja, genau wie wir. Passt schon“, gab sie zurück.

Sie hatte inzwischen den Film herausgesucht, den sie sehen wollten, und drückte die Starttaste.

Als der Abspann lief, mussten sie immer noch lachen, sie liebten diese komischen Filme.

„Geh schon mal vor“, sagte sie, „ich räum noch schnell die Gläser weg.“

Bald darauf ging die Schlafzimmertür auf und sie sprang mit Anlauf in seine Arme. Er fing sie auf, und war glücklich.

 

Glauben Sie wirklich, dass der Unterschied in diesen beiden Beispielen im Wissen oder Unwissen liegt was man in einer Beziehung tun muss?

 

Glauben Sie wirklich, dass das Paar im zweiten Beispiel alles weiss und das Paar im ersten Beispiel noch nie etwas davon gehört hat, was in einer Beziehung zu tun ist?

Aus der Erfahrung mit einigen hundert Paaren, kann ich eines bestätigen:

 

Alle Paare wussten bisher ganz genau was zu tun wäre, um ihre Beziehungskrise zu lösen. Sie haben es einfach nicht getan.

 

Warum ist das so?

Vielleicht haben Sie schon selber erlebt wie es sich anfühlt, wenn Sie in einer Situation die Sie emotional sehr belastet permanent Ratschläge von anderen bekommen, was sie tun sollten, oder was eben nicht tun sollten.

War das hilfreich für Sie?

Oder hat es Sie eher belastet?

Ja aber, wie können den Paare ihr Wissen umsetzen, wenn sie mitten in der Beziehungskrise stecken oder mit der Beziehung unglücklich sind?

Wenn die Zeit knapp ist, der Partner lange arbeitet, die Kinder einen fordern und Sie selbst am Abend total erschöpft sind?

Oder wenn nur ein Partner unzufrieden oder unglücklich in der Beziehung ist und der andere nichts davon mitbekommt, nicht mitmacht oder mitmachen will.

Wie soll das bitte funktionieren?

Aus meiner Erfahrung funktioniert ausschliesslich eines:

 

Nur wenn es einer Methode schafft, das Unbewusste emotional zu berühren,
erst dann kann Veränderung geschehen.

 

Hä? Was ist damit gemeint?

Es ist schnell und einfach erklärt.

Wie oft haben Sie sich schon mal vorgenommen, nach einem Streit, oder einer Krise beim nächsten mal anders zu reagieren? Vielleicht haben Sie sich sogar ein bestimmtes Verhalten oder ein paar gute Worte zu rechtgelegt.

Und sich fest vorgenommen es beim nächsten mal besser zu machen.

So weit so gut. Rational alles bestens nachvollziehbar und bereit zum Ausführen.

Als dann die nächste „brenzlige Situation“ aufgetaucht ist, lief es vermutlich so ab:

Die Emotion, dass etwas nicht gut ist, sich nicht gut anfühlt, es einen Aufregt wie der Partner reagiert oder eben nicht reagiert, war wahrscheinlich stärker und präsenter als die „ach so gut vorbereitete Reaktion darauf“.

Sie haben dann vermutlich reagiert wie immer. In der Regel nicht so wie Sie es sich vorgenommen haben.

Oder sogar noch heftiger als beim letzten Mal.

Das Emotionale, das unwillkürlich passiert, ohne dass Sie es wollen, ist viel schneller als unser Verstand (Ratio). Wir sind schneller auf 180, als es uns oft lieb ist.

Und das wird auch immer so bleiben.

Heisst das jetzt, ich kann gar nichts tun?

Nein heisst es nicht.

Sie können sehr wohl etwas tun, aber nicht mit Wissen (Ratio).
Wissen ist zweitrangig, weil es immer langsamer sein wird, als die Emotion.

Und was bedeutet das für mich jetzt?

Sie können sich so viel Wissen aneignen, wie Sie wollen, solange es die Emotion nicht berührt, wird es nichts nutzen.

Und leider berührt das Wissen nie die Emotionen.

Deshalb führt der Weg zur Veränderung nur über die Emotionen:

 

Nur wenn es einer Methode schafft, das Unbewusste emotional zu berühren,
erst dann kann Veränderung geschehen.

 

Die Formel:
Wissen = Veränderung ist schlicht und ergreifend falsch.

Zuerst müssen die Emotionen berührt werden, dann kann Veränderung passieren.

In der Regel schaffen es die meisten Beziehungsratgeber nicht, das Unbewusste emotional zu berühren, damit Veränderung geschehen kann, weil sie nur reines Wissen vermitteln.

Für eine gute Beziehung braucht es etwas anderes.

Ja aber vorhin hiess es, die Emotionen sind unwillkürlich und immer schneller da, wie sollen sie dann willentlich berührt werden?

Das ist doch total widersprüchlich, oder?

Ist es nicht.

Sie können das Entstehen Ihrer Emotionen nicht wirklich steuern. Es passiert in der Regel tatsächlich einfach unwillkürlich und Sie haben keinen Einfluss darauf.

Sie sind aber ihren Emotionen nicht einfach so ausgeliefert.

Wieso eigentlich nicht, wenn sie einfach da sind?

Sie haben die Möglichkeit genau in dem Augenblick wenn die Emotion da ist, aktiv etwas zu tun. Und können so die Situation verändern.

Dadurch haben Sie sozusagen eine Stop-Taste für Beziehungskrisen, die Sie immer und überall bei haben – und deren Akku nie leer wird.
Das kling fast ein wenig unglaublich, oder?

Ja das stimmt.
Und warum habe ich das bisher nicht gemacht, wenn es so einfach ist?

Weil es Ihnen bisher nicht bewusst war.

Das alles ist nicht neu und auch nicht unbekannt. Und es eignet sich hervorragend dazu Beziehungsprobleme zu lösen. (Mehr dazu am Ende des Artikels in der Fussnote.)

Sie können jederzeit damit Anfangen, wenn Sie es wollen.

Wollen Sie eine Lösung die im Alltag funktioniert,dann tragen Sie sich in die Warteliste für den Kurs ein, der die Probleme löst, die Sie hier gerade lesen. Hier klicken und eintragen.

Diese Methode vermittelt kein Wissen. Diese Methode zeigt Ihnen, wie Sie das was Sie schon tausendfach am Tag bereits unbewusst tun, bewusst für Ihre Beziehung einsetzen können.

Und das Beste daran ist: Sie brauchen diese Methode nicht neu zu erlernen, Sie können das alles schon und deswegen ist es keine Arbeit.

Es reicht, wenn Sie es entdecken und in Ihnen wirken lassen. Ihre Beziehung wird sich spürbar verbessern, sich besser anfühlen und zwar ohne, dass Sie an der Beziehung arbeiten und schuften müssen.

Jetzt klingt es noch unglaublicher, oder?

Sie müssen es mir nicht glauben, aber stellen Sie sich einmal vor wie es wäre, wenn sich die Qualität Ihrer Beziehung plötzlich verbessern würde, das Streiten aufhörte und Sie einen liebevollen Umgang miteinander haben könnten.

… und mal angenommen das alles wäre möglich, ohne dass Sie dafür an Ihrer Beziehung schaffen müssen, arbeiten müssen, Hausaufgaben erledigen müssen, oder sonst irgendwelchen unromantischen unangenehmen Tätigkeiten nachgehen müssen.

Was glauben Sie, wie würde sich das auf Ihre Beziehung auswirken?

Wie würde sich Ihre Beziehung anfühlen?

Welche Auswirkungen hätte das auf Ihren Alltag?

Wenn Sie erkennen, dass eine glückliche Beziehung nichts mit „Arbeit, Hausaufgaben und ToDo’s“ und vor allem nichts mit „Glück“ zu tun hat, wird es möglich sein, mit einfachen kleinen Veränderungen im Alltag die Qualität Ihrer Beziehung stetig zu steigern.

Es ist nicht notwendig Ihren Partner von dieser Methode zu überzeugen. Sie können es alleine durchführen, ohne dass der Partner mitmachen muss oder überhaupt davon etwas weisst.

Beobachten Sie einfach die Veränderung die passieren.

Paare die diese Methode anwenden, erleben Ihre Beziehung innerhalb kürzester Zeit in einer neuen Qualität.

Wann wollen Sie anfangen Ihre Beziehung zu verändern?

Wenn Sie hier den nächsten weiteren Schritt machen möchten, dann tragen Sie sich in die Warteliste für den Kurs ein, der Ihnen Schritt für Schritt zeigt was für eine gute Beziehung zu tun ist. Hier klicken und eintragen.

Eine glückliche Beziehung wird NICHT einigen Glücklichen in die Wiege gelegt.
Deshalb sind glückliche Beziehungen auch keine Glückssache!

Ihre

Sara und Peter


Fussnote:

Wenn Sie es ganz genau wissen wollen:

Es handelt sich um Synaptische Plastizität, welche die neurophysiologische Grundlage von Lernen und Gedächtnis darstellt.

Im Bereich der Pädagogik (Hebbsches Gesetz) wird es seit langem bereits Angewendet.

Die Gehirnforschung hat die Funktionalität in den letzten Jahren immer wieder bestätigt. (Studien aus den Jahren 1960, 1970 und aus dem Jahr 2014.)

Der einfachste Beziehungstipp überhaupt

 

Ich lese als Paarberater viele Artikel, Bücher und Studien über Paarbeziehungen um up to date zu bleiben, selber einen Beziehungstipp zu bekommen und weil es mich wirklich interessiert, was die Wissenschaft zum Thema Paarbeziehung an Erkenntnissen zu Tage bringt.

 

 

Doch heute war es anders als sonst. Beim Lesen einer Studie (Der Link zur Studie ist weiter unten), die wirklich interessante Erkenntnisse aus der Paarforschung beschreibt, habe ich mich über einen Kommentar, der unter der Studie stand, wirklich aufgeregt.

Es war weniger der Inhalt des Kommentars, es war vielmehr die Intention der Schreiberin des Kommentars, die bei mir mehr als ein Unverständnis auslöste.

Doch bevor ich darüber berichte, worüber ich mich aufgeregt habe, hier drei interessante Erkenntnisse aus der Studie.

  1. 41% der Partner in langjährigen Beziehungen sind sehr unzufrieden.
  2. Bei den über 40-Jährigen ist die Scheidungsrate am höchsten.
  3. Schuld an den vielen Trennungen ist zu 80% die Kommunikationsunfähigkeit der Männer. Das sagen die befragten Frauen.

Hier geht’s zum Bericht über die Studie:

Nun aber zum erwähnten Kommentar. Dieser war nicht irgendwie deplatziert oder rassistisch, das war überhaupt nicht der Fall. Die Kommentarschreiberin hat nur ihren Unmut über eine weitere Studie bzw. über das Buch, das man aus dieser Studie gemacht hat, ausgedrückt.

Sinngemäss stand im Kommentar folgendes:

Warum muss es wieder ein neues Buch (Studie) über Paare geben, jedes Paar kann doch selber ein eigenes Buch über Beziehungen schreiben. Wer braucht den noch weitere Beziehungstipps. Wir wissen doch alle, was zu tun ist.

Genau das ist doch der springende Punkt!

Das Wissen allein reicht leider für eine glückliche Beziehung nicht aus.

Das Wissen allein reicht kaum je zu etwas. Oder haben Sie schon mal mehr Sport gemacht, nur weil Sie wussten das Studien belegen, dass Sie es Ihrer Gesundheit zu liebe tun sollen?

Oder haben Sie Ihre Ernährung umgestellt, nur weil Sie wussten, dass Sie es tun sollen? Oder weniger Zeit auf Facebook verbracht, obwohl Sie wissen, dass es sinnvoller wäre?

Ich wüsste noch vieles, was ich tun oder verändern möchte, wo ich mich verbessern könnte oder effizienter sein könnte, doch oft tue ich es leider nicht. Obwohl ich weiss, dass es gut für meinen Körper und für meine Gesundheit wäre.

Wissen allein ist nicht ausreichend. Auch wenn es noch so klare Facts sind, noch so erschreckende Ergebnisse – nur aufgrund von dem, dass ich es weiss, ändert sich noch gar nichts.

Nur das Tun kann etwas verändern.

Das beste Beispiel dafür sind die Paarberater. Also die Profis was Beziehungen anbelangt. Und ob Sie es glauben oder nicht, die Scheidungsrate bei den Paarberatern ist genau so hoch, wie in der restlichen Bevölkerung.

Man könnte davon ausgehen, dass Paarberater wissen, was sie tun müssen um eine glückliche Beziehung zu führen. Und wahrscheinlich wissen Sie es auch, aber es reicht leider nicht aus. Es braucht etwas mehr.

Genau so kommen viele Paare zu mir in die Praxis und diese Paare wissen ganz genau, was sie nicht tun sollten oder wovon sie etwas mehr tun sollten, um ihre Beziehung zum Positiven zu verändern. Aber sie tun es nicht.

Noch einmal: Nur das Wissen allein reicht leider noch nicht aus.

Das ist der Grund, warum ich mich über den Kommentar aufgeregt habe.

Mein Job als Paarberater ist es nicht den Paaren zu erzählen, was gut für ihre Beziehung wäre oder sie tun sollten. Das weiss jedes Paar in der Regel selber gut genug. Wissen ist heute überall abrufbar und für niemanden mehr ein Geheimnis.

Mein Job als Paarberater ist es den Paaren zu helfen, dass sie das was sie wissen auch umzusetzen. Wie ein Coach bei Profisportlern. Oder kennen Sie einen Profisportler der ohne einen Trainer erfolgreich ist?

Und ich wette mit Ihnen, jeder Sportler auf dieser Welt weiss, was er tun muss, um erfolgreich zu werden. Das ist nicht das Geheimnis der Erfolgreichen. Es ist der Trainer oder Coach, der dem Sportler bzw. der Sportlerin hilft das Wissen umzusetzen.

In Beziehungen ist das nicht anders. Das wahre Geheimnis glücklicher Beziehungen ist, das TUN und nicht das Wissen.

Das ist der wichtigste Beziehungstipp überhaupt.

 

Glückliche Paare machen nichts Anderes oder Ungewöhnliches in der Beziehung. Glückliche Paare haben einen Weg gefunden, das Wissen in die Tat umzusetzen. Das ist alles. Und doch ein grosser Unterschied für die Beziehung.

Die Paare machen es vielleicht nicht täglich aber immer wieder. Sie tun es einfach. Und das wiederum ist eine Frage der Entscheidung, die jeder einzelne für sich und seine Beziehung treffen muss.

8 Tipps für eine attraktive Partnerschaft

8 weitere Tipps

 

Einmal am Tag, einmal in der Woche oder alle vierzehn Tage, aber es ist eine bewusste Entscheidung. Es passiert nicht einfach so. Und wahrscheinlich wissen die meisten das auch. Im Grunde ist es einfach, oder?

Wir treffen jeden Tag tausende von Entscheidungen. Warum nicht heute eine für Ihre Beziehung. Ich möchte Sie heute dazu animieren eine Entscheidung zu treffen.

Denken Sie kurz über Ihre Beziehung nach und über das von dem Sie wissen, dass Sie es tun sollten. Nehmen Sie sich 1 Minute Zeit. Jetzt gleich.

Und ist Ihnen etwas eingefallen?

Wenn Ja, perfekt. Dann machen Sie es heute noch. Setzen Sie es um, was auch immer es ist. Tun Sie es und Sie werden Ihre Beziehung verändern. Garantiert – einzige Regel: tun Sie es immer mal wieder.

Wenn Ihnen nichts eingefallen ist, dann nehmen Sie das Smartphone, schalten Sie die Kamera ein und sagen mit einem Lächeln auf den Lippen einfach nur:

„Ich liebe dich!“

Senden Sie das kurze Video an Ihren Partner oder Partnerin und freuen sich über die Reaktion. Smartphones können Beziehungen retten.

Als Alternative könne Sie auch den Satz „Ich liebe dich“ einfach nur als SMS senden. Aber mal ehrlich, würden Sie nicht selber viel lieber ein Video bekommen? 🙂

Nutzen Sie die Möglichkeiten, die uns die Smartphones bieten. Programmieren Sie sich Erinnerungen, die Sie daran erinnern, etwas was Sie schon wissen in die Tat umzusetzen.

Und falls Sie keine Ideen haben – auch hier liefert Ihr Smartphone über den Internetzugang 1001 Ideen, was man für eine glückliche Beziehung tun kann. Sie nutzen die gleiche Technik bestimmt auch um Ihr Wissen über andere Bereiche zu vergrössern…

Hand aufs Herz

So kann man sich auch erinnern

 

Hier aber noch eine weitere Möglichkeit – mein Geheimtipp so zu sagen:

Mir geht es manchmal so, dass mir immer wieder ein Gedanke oder ein schöner Augenblick in den Sinn kommt, den ich mit meiner Frau erlebt habe. Leider ist dieser Gedanke oft nach ein paar Minuten wieder aus dem Gedächtnis verschwunden. Schade.

Vor allem schade für meine Frau.

Wenn es Ihnen ähnlich geht, dann nehmen Sie diese Gedanken mit dem Smartphone auf und senden Sie sie an Ihren Partner oder Ihre Partnerin. Die meisten Messenger haben diese Funktion.

Oder nehmen Sie ein Sprachmemo auf und senden es per Mail.

Hier gibt es noch ein paar Ideen oder man könnte auch sagen Beziehungstipps, die Sie zusammen als Paar tun können. Aber wahrscheinlich wissen Sie das schon, oder?

Auf welchen Beziehungstipp haben Sie den Lust?

 

Ihr Peter Michalik

Glückliche Beziehungen sind keine Glückssache

 

 

Was ist Liebe und wo hat die Liebe ihren Ursprung?

Was ist Liebe und wo hat sie ihren Ursprung?

Paul Verhaeghe, klinischer Psychologe und Psychoanalytiker, Professor der Universität Gent, Belgien beschreibt es wie folgt:

„Das Grundmodell der Liebe ist nicht die erotische Beziehung zwischen Mann und Frau, sondern die ursprüngliche Beziehung zwischen Mutter und Kind“

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Midlife Crisis bei Frauen und Männern – Warum Sex und Geld plötzlich so wichtig werden?

Midlife-Crisis bei Frauen und MännernVon der wissenschaftlichen Seite her gesehen, lässt sich die Frage, ob Sex oder Geld glücklich machen eindeutig beantworten.

 

Wie ist es aber, wenn die sogenannte Midlife-Crisis bei Frauen und Männern anfängt? Welche Prioritäten haben Geld und Sex in diesem Lebensabschnitt und worum könnte es wirklich gehen? Weiterlesen

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Ihre Beziehung zueinander wird sich verändern, alleine durch die Tatsache, dass Sie jetzt nicht mehr zu zweit sind.

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Kinder brauchen viel Aufmerksamkeit und diese holen sie sich. Ihre Herausforderung ist es, sich selbst aber auch sich als Paar, nicht zu vernachlässigen.

Die vielen Veränderungen und neuen Aufgaben bringen die Herausforderung mit sich nur noch als Mutter oder Vater zu agieren und wahrgenommen zu werden. Weiterlesen

Flirten mit dem eigenen Partner – Weshalb soll das Bauchkribbeln nach zehn Jahren Beziehung aufhören?

Flirten mit dem eigenen Partner IDie meisten Menschen genießen das Gefühl von Aufregung in der Kennenlernphase. Es werden gefühlt Ewigkeiten vor dem Spiegel verbracht, um sich vor dem Date hübsch zu machen. Beim Treffen verspürt man Aufregung im Bauch und das nächste Wiedersehen kann kaum erwartet werden.

Es ist vollkommen normal, dass die Gefühle von Aufregung und unglaublicher Verliebtheit nach einigen Monaten, sicherlich aber nach mehreren Jahren verschwinden.

Was bleibt ist im Idealfall ein Gefühl von tiefer Verbundenheit und starker Liebe.

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Einsamkeit in der BeziehungEinsamkeit in der Beziehung – dieses Gefühl erleben viele Frauen und Männer täglich.

Die Gründe für diese Gefühle sind oftmals verschieden und facettenreich.

Wenn Sie sich in Ihrer Partnerschaft einsam fühlen, sollten Sie allerdings etwas dagegen unternehmen.

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On / Off- Beziehung – Diese 3 Schritte sollten Sie ausprobieren!

on off beziehungDas ewige Hin und Her in einer On / Off – Beziehung belastet sehr.

In einer Beziehung, in der beide Partner weder mit noch ohne den anderen zurechtkommen, bleibt der vollständige und ganz vollzogene Trennungsschritt aus.

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Helfen Sie Ihrem Partner, so zu werden, wie er gerne wäre

Beziehung verbessernBeziehung verbessern
Liebespartner können aus einem Menschen sowohl das Beste als auch das Schlechteste hervorholen, mit nachhaltiger Wirkung. Denn es ist klar, wir beeinflussen uns in Beziehungen gegenseitig, bewusst wie auch unbewusst.

Und diese gegenseitige Beeinflussung ist weitaus stärker als uns zuweilen bewusst ist.

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Was war die grösste Krise in Ihrer Beziehung? – Paare helfen Paaren eine Beziehungskrise zu überwinden.

Beziehungskrise ueberwindenWas sind die Erfolgsrezepte der Paare die eine Beziehungskrise überwinden? Wie schaffen es dieser Paare, wieder glücklich zu werden? Gibt es bestimmte Handlungen oder Tricks, die angewendet werden müssen, damit eine Krise aufgelöst wird? Fragen die vor allem Paare interessieren, die versuchen eine Beziehungskrise zu überwinden.

Bei einem unserer Paar-Seminaren haben wir einen Versuch gestartet und folgende Frage gestellt: Weiterlesen

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Unglücklich in der Beziehung

Foto: www.tannerart.ch

Eine häufige Ursache warum sich Männer und Frauen in der Beziehung unglücklich fühlen ist Stress, der von außen in die Beziehung hineingetragen wird. Wenn Sie diesen Artikel lesen erfahren Sie, warum das so ist und was Sie konkret und vor allem auch präventiv dagegen tun können.

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Fragen zum KennenlernenBei Paaren, die schon länger zusammen sind, besteht die Gefahr das Interesse am Partner zu verlieren. Schliesslich kennt Mann und Frau sich nach einigen Jahren sehr gut. Wir erkennen den Partner am Laufschritt, kennen die Stimme, das Atmen, Husten, Lachen usw. … Weiterlesen